Fantasien

Spionage beginnt auf dem Kopf

Roger-Kohlrabi-2017_03_19_19_36_500001fb_blog
* Foto: PROPACK CAMERA + PROFLASH (1977), Film: Fujifilm fp-100C

In den letzten Monaten wurde viel von Spionage und Überwachung geschrieben und gesprochen. Das ganze hört nicht auf, weil der Vorwand „Sicherheit“ in aller Munde, bzw. in allen Tastaturen zu finden ist. Natürlich will man uns weismachen,  dass es wirklich nur um den Kampf gegen den Terrorismus geht. Denn dieser ist, so sagt frau, die grösste Gefahr für unsere Freiheit, aktuell.

Irgend wie geht das schon so weit, dass an jeder Ecke, an jedem Ort die Gefahren „lauern“ und hastig nach Hilfe gesucht wird. Jede Kamera an der Hauswand, beim Bahnhofseingang, an einer Verkehrsampel kann zum rettenden Anker werden.

Und dann steht meine Frau an einem Gemüsestand in der Luzerner Altstadt. Greift zu Fenchel, zu Rüebli, zu Radieschen, zu Kohlrabi. Kohlrabi!? Das ist doch kein Kohlrabi, das ist ein Satellit muss ich feststellen, als die Einkaufstüte zu Hause gelehrt wird. Bevor ich diese Erkenntnis aussprechen kann, ist es passiert. Das erwähnte „Gemüse“ macht sich selbständig und rollt davon. Zuerst langsam, dann immer schneller und > zack > weg ist er. Ich spüre ein eigenartiges Summen, einen Druck auf die Schädeldecke. Meine Mütze verschiebt sich. Dann blitzt es gewaltig. Ich bin für mehre Sekunden, oder gar Minuten blind.

Dann traue ich meinen Augen nicht mehr. Ich bekomme ein Foto vorgesetzt und muss erkennen, dass sich ein Sender auf meinen Kopf gesetzt hat, sich durch die Mütze hindurch ansaugt.

Mehr will ich nicht mehr wissen. Mehr ist mir zuviel. Ich stelle fest, dass ich jetzt auch dazu gehöre und Widerstand wohl zwecklos geworden ist.

Doch wie werden meine Freundinnen und Freunde reagieren? Datenschutz, politisch verordnet, reicht nicht, niemals. Hilfe.

Medien · Politik

Der Käse bekommt mehr Löcher

blick-3-anschlaege-screenshot-version-2-_20161219-214937

Es sind noch keine 24 Stunden her, seit die Nachrichten-Übermittler uns verwirrten, beunruhigten. Mitteilungen aus Berlin, aus Zürich und aus Ankara lassen unausgewogene Gedanken gebären. Wer ehrlich ist, gibt heute zu, dass der erste Gedanke in Richtung „Islamistischer Terror“ ging. Obwohl? In Zürich war es doch sicher ein weisser Schweizer aus der rechtsextremen Ecke. In der Türkei war es vermutlich ein Kurde, wie alle Anschläge in den letzten Wochen (egal ob wahr oder unwahr). Berlin. War es doch ein Unfall?

Gleich vorab. Die Vermutungen, aber auch die Vorurteile meinerseits, sind falsch. „Vermutlich“ muss ich aber immer noch schreiben.
Der Türkei-Fall: Warum haben die betroffenen Staaten heute freundlichst miteinander telefoniert, warum demonstrieren sie regelrechtes gegenseitiges Mitleid?
Berlin hat schon mal den falschen Täter verhaftet. Der Flüchtling aus Pakistan musste wohl blinden Augen geopfert werden.
Zürich? Egal.
Und mindestens 2 Täter sind nicht am Leben. So kann weiter spekuliert, weiter gehetzt und gehasst werden. Zu viele Menschen sind blind, wollen nur noch das glauben, was ihnen jahrelang eingeflösst wurde. Begonnen hat es nicht mit realen Ereignissen. Nein, die US-Serien im TV (z.B. CSI xxx) waren unsere Lehrer, haben uns zu dem gebildet, was wir heute sind, was wir heute glauben und repräsentieren.

Die Sieger sind somit unangefochten die Interessen der USA. Keine Frage. Auch Obama hat diese Spiel weiter perfektioniert.
Da kann ich nur noch sagen/schreiben/ja schreien > Hallo Wach! <