Kunst

Lego verjüngt

Seit einigen Jahren verspüre ich Lust, wieder mit Lego zu spielen. Meinen ersten Grundkasten habe ich mit meinem eigenen Geld, dass ich als Ausläufer in einer Apotheke verdient habe, gekauft.

Und jetzt, 55 Jahre später will ich ihn wieder, den Lego Grundkasten. Mit großem Erstaunen musste ich allerdings feststellen, dass Lego heute sehr teuer geworden ist. Einfach so, für eine LustIdee, war mir das einfach zu viel des Guten. Das Problem konnte ich lösen, sofern man überhaupt von einem Problem reden kann, indem ich einen Besuch im Brockenhaus absolvierte. Gesucht, gefunden, bezahlt. Und jetzt? Die Idee war irgendwie weg. Lego? Ich will Lego im künstlerischen Kontext einsetzen, aber nicht figürlich. Nein. Lego soll mir die Basis für die heutige Zeit dienen.

Aus pädagogischer Sicht scheint mir Lego für Kinder unter 13, 14, 15 Jahre nichts zu sein. Legosteine sind unveränderlich, drängen der Gestaltungskraft, die immer gleiche Form auf und machen dem Kind vor, dass es keine Eingriffe benötigt und schon ist aus einem Haus ein Mensch, aus einem Tier ein Auto konstruiert.

Lego betrügt die kindliche Phantasie. Doch wie ist es mit der Fantasie des erwachsenen Menschen? Auch da komme ich nicht weiter.

Einzig die Möglichkeit der Zerstörung fasziniert mich. Ich kann mit den Steinen einen Raum erstellen um ihn anschließend zu verändern. Gleichzeitig wird aber auch die An- und Aufsicht, das Konstrukt, die Haut verändert. Und hier nähere ich mich dem Punkt, der gewünscht ist. Ich will mittels populärer Bauklötze die aktuelle politische Situation in unverständliche Ansicht transformieren.

Fortsetzung folgt.

Konsum

Verkäuferinnen berichten von leeren Ladenkassen im unerwünschten Shopping-Tempel Mall of Switzerland


Die Mall of Switzerland ist zuweilen ziemlich leer. (Bild: pze)

Der Zentralschweiz quasi aufgedrängt und jetzt werden Schuldige gesucht, warum nicht alles so tut wie es muss.

Da wäre mal der Verkehr, bzw. die Tarife im Parkhaus (CHF 2.- p/Std.) Scheinbar wird dieser Tarif als unverschämt empfunden. Ich frage die Automobilisten*innen, wer eigentlich die Umweltschäden bezahlt?
Und dann benutzen 10% mehr als erwartet den ÖV (50% statt 40%). Das geht ja gar nicht, scheinbar. Ich meine, dass das Feigenblatt ÖV besser funktioniert, als erwartet. Gut so.

Dann hätten wir noch „die Jungen„. Die kaufkräftigen AHV-Rentner*innen und die obere Mittelschicht fehlt scheinbar. Die jungen Leute sind nicht die gewünschten Konsumenten*innen und nehmen den Tempel nur als *Bewegungsraum“* in Beschlag.
Ich meine dazu, dass die Gemeinde nicht die autonomen Bewegungsräume zur Verfügung stellt und somit sind diese gezwungen, selbständig ihren Raum zu erobern.

Zitat Central+: Das Publikum in der Mall of Switzerland ist jünger als erwartet. Das hat Folgen: Verkäuferinnen berichten von leeren Shops und dürftigem Umsatz. Speziell Modegeschäfte leiden nach dem Weihnachtsgeschäft unter der Flaute in der Mall. Doch es gibt auch eine erfreuliche Nachricht.

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