Konsum

Verkäuferinnen berichten von leeren Ladenkassen im unerwünschten Shopping-Tempel Mall of Switzerland


Die Mall of Switzerland ist zuweilen ziemlich leer. (Bild: pze)

Der Zentralschweiz quasi aufgedrängt und jetzt werden Schuldige gesucht, warum nicht alles so tut wie es muss.

Da wäre mal der Verkehr, bzw. die Tarife im Parkhaus (CHF 2.- p/Std.) Scheinbar wird dieser Tarif als unverschämt empfunden. Ich frage die Automobilisten*innen, wer eigentlich die Umweltschäden bezahlt?
Und dann benutzen 10% mehr als erwartet den ÖV (50% statt 40%). Das geht ja gar nicht, scheinbar. Ich meine, dass das Feigenblatt ÖV besser funktioniert, als erwartet. Gut so.

Dann hätten wir noch „die Jungen„. Die kaufkräftigen AHV-Rentner*innen und die obere Mittelschicht fehlt scheinbar. Die jungen Leute sind nicht die gewünschten Konsumenten*innen und nehmen den Tempel nur als *Bewegungsraum“* in Beschlag.
Ich meine dazu, dass die Gemeinde nicht die autonomen Bewegungsräume zur Verfügung stellt und somit sind diese gezwungen, selbständig ihren Raum zu erobern.

Zitat Central+: Das Publikum in der Mall of Switzerland ist jünger als erwartet. Das hat Folgen: Verkäuferinnen berichten von leeren Shops und dürftigem Umsatz. Speziell Modegeschäfte leiden nach dem Weihnachtsgeschäft unter der Flaute in der Mall. Doch es gibt auch eine erfreuliche Nachricht.

Weiter lesen bei der > Quelle: Verkäuferinnen berichten von leeren Ladenkassen in Mall-Shops | zentralplus

 

Konsum · Oeffentlicher Verkehr · Politik

Gibt es bald wieder eine dritte Klasse bei der SBB ?

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Staatsnahe Betriebe wie die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) stehen immer wieder in der Kritik. Insbesondere geht es um den Komfort in den Zugsabteilen und die Löhne, vor allem der Kader.

Da wollen sie das Stehen in einem fahrenden Zug zur Hauptverkehrszeit nicht hin nehmen (ich zahle gleich viel wie der, der sitzt. Also will ich auch sitzen oder weniger zahlen).
Da werden die Kader der SBB mit „Goldenen Fallschirmen“ ausgerüstet, bekommen bei einem Abgang ein Jahr den vollen Lohn weiter und wenns ganz kurios läuft, wird für diese sogar noch ein besonderer Arbeitsplatz geschaffen. Natürlich vergleicht sich der Fahrgast (beide Geschlechter sind gemeint) mit diesen Leuten und lässt die Wut kochen, zusätzlich durch die BoulevardPresse angeheizt.

Im Jahre 1952 bin ich zur Welt gekommen. Ich wusste noch nichts vom Bahnfahren, noch nichts von Kaderlöhnen. Schon gar nicht waren mir die Bahn-Klassen 1 – 3 ein Begriff.
Im Jahre 2017 bin ich an Sammlungen von Bahn-Billetten gekommen und stellte fest, dass es noch gar nicht lange her ist, als die Menschen noch in der 3. Klasse Bahn fahren mussten/konnten.

Sollten also die BahnfahrerInnen weiter z.B. auf Frau Jeannine Pilloud (6 Jahre Nummer 2 bei der SBB / Besitzerin eines PrivatParkPlatz an ihrem Wohnort / Blümchen Tapeten in dem fahrenden Toiletten) rum hacken, hätte die SBB einen Grund, die 3. Klasse erneut zu aktivieren.

Also. Lieber SchweizerInnen, immer schön alles hin nehmen und ja nicht motzen. Das könnte drittklassig enden.