Konsum · Oeffentlicher Verkehr · Politik

Gibt es bald wieder eine dritte Klasse bei der SBB ?

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Staatsnahe Betriebe wie die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) stehen immer wieder in der Kritik. Insbesondere geht es um den Komfort in den Zugsabteilen und die Löhne, vor allem der Kader.

Da wollen sie das Stehen in einem fahrenden Zug zur Hauptverkehrszeit nicht hin nehmen (ich zahle gleich viel wie der, der sitzt. Also will ich auch sitzen oder weniger zahlen).
Da werden die Kader der SBB mit „Goldenen Fallschirmen“ ausgerüstet, bekommen bei einem Abgang ein Jahr den vollen Lohn weiter und wenns ganz kurios läuft, wird für diese sogar noch ein besonderer Arbeitsplatz geschaffen. Natürlich vergleicht sich der Fahrgast (beide Geschlechter sind gemeint) mit diesen Leuten und lässt die Wut kochen, zusätzlich durch die BoulevardPresse angeheizt.

Im Jahre 1952 bin ich zur Welt gekommen. Ich wusste noch nichts vom Bahnfahren, noch nichts von Kaderlöhnen. Schon gar nicht waren mir die Bahn-Klassen 1 – 3 ein Begriff.
Im Jahre 2017 bin ich an Sammlungen von Bahn-Billetten gekommen und stellte fest, dass es noch gar nicht lange her ist, als die Menschen noch in der 3. Klasse Bahn fahren mussten/konnten.

Sollten also die BahnfahrerInnen weiter z.B. auf Frau Jeannine Pilloud (6 Jahre Nummer 2 bei der SBB / Besitzerin eines PrivatParkPlatz an ihrem Wohnort / Blümchen Tapeten in dem fahrenden Toiletten) rum hacken, hätte die SBB einen Grund, die 3. Klasse erneut zu aktivieren.

Also. Lieber SchweizerInnen, immer schön alles hin nehmen und ja nicht motzen. Das könnte drittklassig enden.

 

 

 

 

Fantasien · Fundstücke des Grauens · Politik

Den Schuetzen fehlt der Nachwuchs

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Da sind sie wieder die „Dunkeln Zeiten“ geht mir heute als erstes durch den Kopf, als mein Blick über die Titelseite der Luzerner Zeitung schweift. Zum einen „sehen Fahrlehrer schwarz“, dann bleiben den „Gletschern noch 80 Jahre“, die Bauern (auch Schwarzmaler genannt) fahren 2017 ein Rekordergebnis ein und „Den Schützen fehlt der Nachwuchs“ (eine kleine kostenlose Werbung für den Schweizer SchiessSportverband).

Beim letzten Beitrag stocken mir die Hirnsäfte und ich sehe die unglaublichen Szenen aus Las Vegas vor dem geistigen Auge. Das Täterbild taucht auf. Ich erkenne einen 64jährigen Mann, der nicht nur mich mit Rätseln überschüttet.

Und jetzt das! Meine GeschichtenKanäle spintisieren. War er der letzte Mörder, da der Nachwuchs fehlt? Oder hat das alles gar nichts miteinander zu tun. Bin ich wirklich nur ein GeschichtenErzähler. Ich weiss es nicht. Aber ich bin mir sicher, dass die Schützenvereine, egal ob vereint oder nicht, aussterben. Dann kann ich „von den alten, schwarzen Zeiten“ erzählen, wie es damals, als ich fast 66jährig, war.  Und das ist wahr.

VertiefungsLink: Luzerner Zeitung