Flüchtlinge · Konsum · Luzern · Tipps + Flopps

Militärbekleidung darf nicht Mode sein – auch nicht in Luzern

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Seit längerer Zeit kann beobachtet werden, dass militärische Tarnkleidung als hippe Bekleidung gilt. Dieser Trend hat mittlerweile auch das gehobene Herrn-Mode-Geschäft erreicht. Bei einem kürzlichen SonntagsSpaziergang musste ich bei dem renommierten  Laden Gränicher-Mode an der Pilatusstrasse in Luzern die gezeigte Schaufenster-Dekoration, bzw. Auslage, mit grossem Staunen, wenn nicht gar Ärger, wahrnehmen.

Abgesehen von der Jacke, die ich als völlig überflüssig betrachte, verwundern mich die Gliedmassen.
Relevante Fragen:
Hat der Träger der Jacke wirklich aus dem Krieg Hände und Arme als Erinnerungsstücke mitgebracht? Oder war er ein Massenmörder, der unter einem Kriegstrauma leidet? Ist er Schweizer oder Ausländer, männlich oder weiblich?
Wie wirkt ein solches Schaufenster auf Touristen (Der Laden findet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhof)? Was kann eine solche Präsentation bei Flüchtlingen auslösen? Dürfen das Kinder sehen?

Wie kommt das Modehaus, bzw. die Dekorateur*in, auf eine solche hirnverbrannte Idee.

Ich bin überzeugt, dass hier niemand weiter gedacht hat. Hauptsache die angebotenen Artikel sind modisch und verkaufen sich. Alles andere ist unwesentlich und Beilage. Oder so …

 

 

Flüchtlinge · Geschichte

Die Schweiz betrogen und belogen

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Schiller. Tell. Friedrich Schiller. Wilhelm Tell. Apfelschuss. Der Schweizer Held, Freiheitskämpfer. Rebell. Terrorist. Ueber mehrere Jahrhunderte wird der Mann verehrt, vermittelt in allen Schulen. Die Kinder staunen, die Jugendlichen ignorieren ihn und die Erwachsenen haben ihn verinnerlicht. Unser, mein Willy Tell. Apfelschuss.

In einer Innerschweizer Bibliothek lagert die Geschichte, aber ganz ohne Schiller. Unterschiede zur bekannten Version sind nicht gross zu entdecken.

Ach was! Als ich die Geschichte zum ersten Mal gehört habe, staunte ich nur. Das kann doch nicht war sein, aber schön ausgemalt. Der Vater schiesst dem Sohn einen Apfel vom Kopf, auf Befehl eines fremden Herrn. Nein! Das kann nicht sein.

Ich war sofort überzeugt, dass der Bauer gar nicht getroffen hat. Hastig verliess er anschliessend den Tatort, trauerte ein paar Tage um seinen Sohn und beschloss, den bösen Vogt zu beseitigen, für alle Zeiten. „Durch diese hohle Gasse muss er kommen“. Wieder ergriff er seine Armbrust, legte den Pfeil ein und … verfehlt ein weiteres Mal. Ein Bediensteter viel vom Pferd. Getroffen. Sterbend.

So stellte ich mir die echte Geschichte vor. Und ich stehe heute noch dazu. So muss es gewesen sein. Doch wo ist der Täter abgeblieben. Ungesicherte Quellen berichten, dass er auf der Flucht über den VierWaldStätterSee mit seinem Boot kenterte und versank. Ein klassischer Flüchtling, wie wir ihm heute tagtäglich begegnen.

So muss es geschehen sein. Erzählt es weiter! Die wahre Geschichte des Helden Wilhelm Tell. Alles andere ist nur Beilage.

Der Beweis für meine Enthüllung:

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