Flüchtlinge · Geschichte

Die Schweiz betrogen und belogen

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Schiller. Tell. Friedrich Schiller. Wilhelm Tell. Apfelschuss. Der Schweizer Held, Freiheitskämpfer. Rebell. Terrorist. Ueber mehrere Jahrhunderte wird der Mann verehrt, vermittelt in allen Schulen. Die Kinder staunen, die Jugendlichen ignorieren ihn und die Erwachsenen haben ihn verinnerlicht. Unser, mein Willy Tell. Apfelschuss.

In einer Innerschweizer Bibliothek lagert die Geschichte, aber ganz ohne Schiller. Unterschiede zur bekannten Version sind nicht gross zu entdecken.

Ach was! Als ich die Geschichte zum ersten Mal gehört habe, staunte ich nur. Das kann doch nicht war sein, aber schön ausgemalt. Der Vater schiesst dem Sohn einen Apfel vom Kopf, auf Befehl eines fremden Herrn. Nein! Das kann nicht sein.

Ich war sofort überzeugt, dass der Bauer gar nicht getroffen hat. Hastig verliess er anschliessend den Tatort, trauerte ein paar Tage um seinen Sohn und beschloss, den bösen Vogt zu beseitigen, für alle Zeiten. „Durch diese hohle Gasse muss er kommen“. Wieder ergriff er seine Armbrust, legte den Pfeil ein und … verfehlt ein weiteres Mal. Ein Bediensteter viel vom Pferd. Getroffen. Sterbend.

So stellte ich mir die echte Geschichte vor. Und ich stehe heute noch dazu. So muss es gewesen sein. Doch wo ist der Täter abgeblieben. Ungesicherte Quellen berichten, dass er auf der Flucht über den VierWaldStätterSee mit seinem Boot kenterte und versank. Ein klassischer Flüchtling, wie wir ihm heute tagtäglich begegnen.

So muss es geschehen sein. Erzählt es weiter! Die wahre Geschichte des Helden Wilhelm Tell. Alles andere ist nur Beilage.

Der Beweis für meine Enthüllung:

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Flüchtlinge · Politik

Smartphones verhindern Integration

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Du kennst das! Sitzt im Bus, im Tram oder im Zug und ungewollt hörst du einem Gespräch zu, dass bestimmt nicht für deine Ohren geführt wird. Allerdings verstehst du in den meisten Fällen kein Wort. Nichts. Wirklich?  Nö. Waren vor wenigen Jahren nur Ausländer dieser Gewohnheit verfallen (v.a. Asiatinnen), kann aktuell beobachtet werden, dass zunehmend auch SchweizerInnen das Handwerk in allen Lautstärken und Tönarten beherrschen.

Kürzlich meinte ich zu meiner Frau, wie sie wohl reagieren würde, wenn ich einem solchen Menschen einfach das Gerät wegnehmen und raus werfen würde. Achselzucken und unverständliches Gemurmel. Hab den Gedanken wieder verworfen, obwohl …

Ich steh dazu, mich stört dieses unsägliche Telefonieren. Nicht nur, weil, wie erwähnt, ich kein Wort verstehe, sondern weil es mich schlicht und einfach stört. Des öfteren sass ich neben einem Menschen aus fremden Landen und konnte kein Gespräch beginnen. Nichts. Dabei würde mich brennend interessieren, woher er/sie kommt, was die Gründe für den Aufenthalt in der Schweiz sind, was mögliche Pläne und Wünsche sind. Wie sieht die Zukunft aus und wie kann die Schweiz, wie kann ich behilflich sein. Nichts. Es wird heftig Gesprochen, nur nicht mit mir.

Das verhindert die Integration! Diese kann nur durch klärende Gespräche in Gang gesetzt werden. Dazu brauchen wir keine Politiker, dazu brauchen wir uns! Wir müssen die entstandenen Probleme direkt kennen lernen. Kenntnis aus erster Hand beseitigt Angst.

So. Und jetzt soll mich niemand fragen, ob Handys und Smartphones für Ausländer in der Schweiz verboten werden sollten. Natürlich nicht. Sie sind ja oft die letzte Kontaktmöglichkeit zur Familie, zur Heimat. Nein. Du, du und du musst dich an deiner Nase nehmen und auch TelefoniererInnen direkt, egal wo, ansprechen. Damit ärgerst du natürlich jemanden. Aber wenns gut geht, hast du einen neuen Freund, eine neue Freundin und deine Schweizer MitbürgerInnen werden dir dankbar sein. Also. Mut zum Wandel, liebe Freundinnen und Freunde.