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Lager sind Orte der Biographie: Teil 15 – Snoopy and the Peanuts

Snoopy and the world of short stories

Snoopy war Mitte der 1990-Jahre mein Freund. Ausgelöst hat diese Liebe ein zufälliges Treffen mit seinem Schöpfer, mit Charles Schulz in San Diego / USA. In der Altstadt trampelte ich zufälligerweise in eine Galerie ohne zu wissen, um was es geht. Gut, das Schaufenster überraschte mich ein wenig. Da stand was von Kunstgalerie, gezeigt wurden aber nur Figuren aus Kunststoff. Ein Hund im Vordergrund. Und da war noch ein Junge, der mit seinem „Nuscheli“ unterwegs war. An die weiteren Gestalten kann ich mich nicht mehr erinnern.

In der Galerie sass ein älterer Mann. Er grüsste höflich und forderte mich auf, mich umzusehen. Falls ich Fragen habe würde er diese gerne beantworten. Ich hatte keine Fragen. Ich war einfach nur hin und weg. Beeindruckt. Nach zirka 20 Minuten verabschiedete ich mich wieder. Später hätte ich mir liebend gerne alle Haare ausgerissen. Ich habe heraus gefunden, dass ich damals Herrn Schulz persönlich begegnet bin. Einmal mehr war ich ahnungslos. Wie so oft in meinem Leben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Warum ausgerechnet der Schweizer Snoopy (4. von Links) keinen Hut oder Mütze trägt ist mir nicht bekannt.

NB: Der Titel nimmt Bezug auf die Räumung eines Lagers, dass vor ca. 15 Jahren von meiner Frau eingerichtet wurde und ich nie betreten habe. Jetzt wird der Raum leer geräumt und spannende Fundstücke veröffentliche ich hier.

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