Archiv · Postkarten

Bilder aus vergangenen Zeiten – Die Postkarten

Ich liebe Postkarten, zum Schreiben oder zum Sammeln. Sie zeigen oft die Welt, wie sie nicht ist, aber sein könnte. Es wird heftig Verändert (retuschiert) oder gefotoschopt. Selbst vor Collagen wird nicht halt gemacht. Von den Farben spreche ich gar nicht. Und ist dir schon aufgefallen, dass oft die Menschen auf den Aufnahmen fehlen, ausser sie sind bewusst gewollt?

Egal. Genau das macht die Post-, die Ansichtskarte aus. Sie kann deine Fantasie anregen, aber auch zu Enttäuschungen führen. Spätestens, wenn du persönlich das Gezeigte besuchst, oder so …

Natürlich habe ich auch eine Sammlung von Karten, vor allem alte oder besondere. Hier zeige ich 2 Muster aus den 1960er Jahren. Herkunft: Prag.
Die Karte oben ist eine Kombination mit Dias, die nachfolgende ist beweglich. Im ZeitTurm erscheinen durch das Drehen eines Rades (rechts) biblische Gestalten im ErkerFenster. Hier Jesus und Barnabas, bzw. Judas

Und doch! Ich schreibe ein paar Hundert Karten pro Jahr und versende sie in die ganzen Welt. Im Gegenzug bekomme ich natürlich auch Karten, meistens von Menschen, die ich gar nicht kenne, da ich in einem Netzwerk aktiv bin. Das erhöht aber nur die täglich Spannung. Jeden Tag leere ich mit „kommt-heute-was“ meinen Briefkasten, der eigentlich zum AnsichtsKarten-Kasten mutiert ist.

Das erwähnte Netzwerk für Postkarten-Fans findest du > hier (Postcrossing).

Archiv · Vinyl

Vinyl-Archiv: The Band – Music from big pink

The Band? Ein allerweltsname, der irgend wie nicht mehr beinhaltet als die Ankündigung, dass hier gleich eine Band aufspielen wird. Und genau so hörte sich auch die Musik der Jungs aus Kanada an. Oder so …

Zurück auf Feld 1! The Band? Ach, dass ist die Gruppe, die Ende der 1960er Jahre ein Album mit 3-facher Hilfe von Bob Dylan auf den Markt brachte.
Ach ja, The Band spielt auch ein Album mit dem damals ausserordentlich beliebten Dylan ein (The Basement Tapes) 1967 und dann war doch noch The Weight aus dem Film Easy Rider! Da gab es zwar rechtliche Probleme, die sich aber für die Bekanntheit der Gruppe positiv auswirkte.

Das Big Pink-Album wurde keinesfalls beim Erscheinen so richtig beachtet. Erst 2003 wurde es von der Musik-Zeitschrift Rolling Stone neu entdeckt und in die Liste der besten Alben auf Platz 34 gesetzt. Auch wurde plötzlich festgestellt, dass die Musik der Band ganz schön Einfluss ausübte. Doch eben, wer hat das in den 1960er Jahren bemerkt. Wohl nur Dylan, der Bob, geb. Robert Zimmermann.

Und dann war da noch Robbie Robertson, Sohn eines jüdischen Kanadiers und einer Mohawk-Indianerin. Robertson spielte nach seiner Zeit bei The Band einige Alben mit wechselndem Erfolg ein. Vor allem pflegte er die Musik seiner Mutter und brachte diese mit verschiedensten US-Musikern zusammen auf den Markt.

Veröffentlicht: 1. Juli 1968
Dylans Titel: Tears of rage, Wheels on Fire, I shall be released.
Erschienen: bei Capitol Records
Zusatz-Infos: The Band begleitete 1960/70 Dylan bei Konzerten und Tourneen.